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Bitcoin-Roboter "Satoshi21"

Social Media Team:
Hallo Pierre. Erzähl doch mal kurz, wer Du bist!
Pierre:
Hi, ich bin Pierre und mache bei der scanplus GmbH eine Ausbildung zum Fachinformatiker für Systemintegration und engagiere mich im Raspberry Pi-Team.
Social Media Team:
Wir haben gehört, dass Du vor kurzem einen Roboter gebaut hast. Was macht der denn?
Pierre:
Das stimmt! Den Roboter habe ich aber nicht alleine gebaut. Ich bin in meiner Freizeit in einer Art Stammtisch, der sich „Bitcoin im Turm“ nennt, wir treffen uns einmal im Monat und sprechen über IT-Themen, in diesem Fall über Bitcoin. Dort haben wir uns entschieden, verschiedene Projekte zu starten und sind im Internet auf einen Cocktail-Bot gestoßen. Dieser Cocktail-Roboter läuft über einen Raspberry Pi und erstellt selbst Cocktails, die man wiederum mit Bitcoin bezahlen kann. Unser Roboter hat zwölf Getränkeflaschen, die sich im Rücken des Cocktailautomaten befinden. Über einen Touchscreen kann man dann einen Cocktail auswählen, und unser Roboter fügt dann die einzelnen Getränke zusammen, die in ein Glas gepumpt werden.
Social Media Team:
Welche Cocktails kann Euer Roboter?
Pierre:
Da gibt es mehrere zur Auswahl, die auch relativ variabel sind. Man kann sehr schnell viele Cocktails einstellen. Wir haben insgesamt zwölf Zutaten, die man unterschiedlich gewichten und mixen kann.
Social Media Team:
Wie seid Ihr denn auf die Idee gekommen, gerade einen Cocktail-Roboter zu bauen?
Pierre:
Da wir oftmals über Bitcoin-Themen und über die interessanten technischen Erneuerungen, die es gibt, sprechen, ist einer von uns auf die Idee gekommen, dass wir es doch hinbekommen müssten, einen Cocktail-Roboter zu bauen, bei dem man mit Bitcoins zahlen kann. Dann haben wir uns das Ganze genauer durchdacht und haben das Projekt gestartet.
Social Media Team:
Kannst du uns sagen, in welcher Sprache der Roboter programmiert ist?
Pierre:
Ja klar. Der Roboter ist hauptsächlich in Python programmiert, was natürlich super cool ist, da wir grade im Raspberry Pi -Team auch Python lernen und damit arbeiten.
Social Media Team:
Also habt Ihr den Roboter gemeinsam gebaut?
Pierre:
Genau. Jeder hatte seinen eigenen Fachbereich. Die einen war für das Layout zuständig, die einen für die Programmierung, andere wiederum für die Mechanik, da wir ja mit Pumpen und Schläuchen arbeiten und so weiter.
Social Media Team:
Geht es Dir um die Cocktails oder um die IT?
Pierre:
In diesem Fall ganz klar um die IT, dass mit den Cocktails war wohl eher ein Zufall. Es wäre auch jede andere Art von Getränke-Automat denkbar.
Social Media Team:
Wie lange habt Ihr denn für den Bau des Roboters gebraucht?
Pierre:
Wir haben ungefähr vier Monate für den Bau gebraucht, da wir das alle in unserer Freizeit nach der Arbeit machen und wir zudem alle in Baden-Württemberg und Bayern verteilt leben.
Social Media Team:
Wie zahlt man denn mit Bitcoins und gibt es auch andere Zahlungsmethoden?
Pierre:
Wir haben einen Raspberry Pi -Touchscreen, wie Ihr auf den Bildern sehen könnt. Auf diesem Touchscreen wählt man zuerst einen Cocktail aus, daraufhin erscheint ein QR-Code. Man benötigt ein Smartphone mit einer App, die mit Bitcoins umgehen kann. Diese App scannt dann den QR-Code, dann bekommt man den Zahlungshinweis, wie viel man bezahlen soll. Dann drückt man auf „Bestätigen“ und innerhalb von wenigen Sekunden ist die Summe beglichen.
Social Media:
Wie oft kommt er Roboter denn zum Einsatz?
Pierre:
Leider nicht so oft, aber wir haben ihn vor kurzem auf einer internationalen Konferenz in Berlin vorgestellt. Dort hat er viel Zuspruch erhalten, also es war ein super Projekt. Sonst wird er eher wenig benutzt, aber wir versuchen ihn bei unseren Stammtischen immer vor Ort zu haben. Regelmäßig ist er aber nicht in Gebrauch. Wir planen momentan auch ihn upzudaten mit 24 Flaschen statt 12 Flaschen und einer Videoanzeige, auf der zu sehen ist wie der Cocktail gemixt wird.
Social Media Team:
Was müssen wir tun, damit Du den Cocktail-Roboter mit auf unsere scanplus Weihnachtsfeier bringst?
Pierre:
Das wird tatsächlich schwierig, da wir gerade daran arbeiten, um aus 12 Flaschen 24 Flaschen zu machen, was sehr umfangreich ist.
Social Media Team:
Zu schade! Danke, Pierre, für Deine Zeit und dieses Interview.
Pierre:
Gerne. Mir hat es auch sehr viel Spaß gemacht!